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Sylter Magie und Geschichte

Lassen Sie sich verzaubern, wie einst die großen Künstler auf Sylt

Der Name „Sild" wurde erstmalig um 1141 im Schenkungsbuch des Klosters Odense urkundlich erwähnt; im Erdbuch des dänischen Königs Waldemar II von 1231 findet sich der Name "Syld" und im Register des Domkapitels zu Schleswig werden im 14. und 15. Jahrhundert die Namen "Syld" und "Syld" verwandt. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts setzte sich die einheitliche und noch heute gültige Schreibweise durch.

Über die Herkunft der Namensbezeichnung „Sylt" gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt, der Name „Sylt" stamme aus dem angelsächsischen Sprachraum und sei mit dem heutigen englischen Wort für Schwelle (engl.: sill) verwandt, hätte also die Bedeutung „Landschwelle". Aus angelsächsischer Sicht war die nordfriesische Küste bei Sylt für gen Osten fahrenden Seeleute die erste Landschwelle des europäischen Festlandes. Ein anderer Ansatz geht vom Ursprung des Namens im dänischem Wort für Hering „Sild" aus, da die Sylter Seefahrer ehemals sehr aktiv den Heringsfischfang betrieben. Für die damals große Bedeutung des Herings für die Insel spricht, dass bereits im Jahre 1668 der Hering als Wappentier auf Sylt nachgewiesen ist.

Doch auch die Magie von Sylt, die Legen und Sagen von Zwergen und Klabautermännern, von Strandräubern und Meerfrauen, von Hexen und anderen wunderlichen Gestalten, die einst auf Sylt ihr Unwesen trieben bezaubert und lockt die Menschen noch immer. Die Sagenwelt findet ungewöhnliche Erklärungen dafür, wie die Insel entstanden ist, warum Dünen wandern oder wie der Tee nach Sylt kam.

Fragen auf all diese Antworten können Sie in diesem Buch nachlesen (Link). Doch eine kleine Geschichte möchten wir Ihnen bereits hier präsentieren. Vielleicht kommen Sie ja auf den Geschmack und wollen selber wissen was an jenen Sagen aus alter Zeit Wahrheit und was Lüge ist.

Und vielleicht werden auch Sie bald zu einer Sage, Legende oder Geschichte.

Die Lüngsage

Als Jens Lüng auf List wohnte, kam einst ein fürchterlicher Sturm und ein so hohes Wasser, daß ganz List unterging bis auf die Kirche und Jens Lüngs Haus; alle Leute daselbst ertranken bis auf Jens Lüng und eine Jungfrau Mett oder Merret.

Die Witwe im Wardüntal

Jens Lüngs fromme Witwe erzog ihre beiden Kinder in Dürftigkeit, in Kummer und Sorgen. Sie hatte eine Kuh und einige Schafe, spann und strickte Wolle und machte Dachstricke aus dem Dünenhalm.

Hexentanz auf dem Buder

Es ist nicht immer so still gewesen auf Hörnum, wie es jetzt ist. Als die meisten der alten einheimischen Hörnumer Heringsfischer, die wegen der Rochelgeschichte und wegen des Aufruhrs einst hatten flüchten müssen, tot waren - viele waren ertrunken -, kehrten die übrigen wieder heim nach Hörnum.

Inge von Rantum

Es war einst ein Schiff, das segelte nach England. Unterwegs kam ein starker Sturm, daß die Schiffsleute ängstlich wurden und dachten, sie sollten zugrunde gehen. In der Nacht wurde das Steuerruder unklar.

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