 RantumNatur von Ihrer schönsten SeiteDer Ort Rantum liegt an einer der schmalsten Stellen der Insel. Teilweise liegen zwischen Nordsee und Wattenmeer nur 300 bis 400 Meter. Der Ort selbst musste in den vergangenen Jahrhunderten stets gegen die fortschreitende Versandung ankämpfen. Nicht wenige Höfe und eine Kirche mussten den damals noch unbefestigten, sich allmählich nach Osten bewegenden Wanderdünen weichen. Erst mit der Anpflanzung von Dünengras (Strandhafer) wurde diese Gefahr gebannt. Eine weitere Gefahr waren die Sturmfluten. Auf Grund seiner Lage an einer schmalen Stelle der Insel bedrohte die Bewohner nicht nur die Nordsee von Westen her, sondern auch das Wattenmeer von Osten. Insbesondere die auf den fruchtbaren Marschen im Osten des Ortes gelegenen Häuser der Salzwiesen von Rantum-Inge waren regelmäßig von den Sturmfluten betroffen. 1936 wurde das Rantum-Becken mit einem 5 km langen Deich vom Wattenmeer abgeteilt, um einen Seeflughafen zu schaffen. Nachdem sich das Rantum-Becken dafür als untauglich erwiesen hatte, wurde es als Rieselfeld von Westerland verwendet und steht seit 1962 als Vogelschutzgebiet (Vogelkoje) mit über 50 Vogelarten unter Naturschutz. Im Süden von Rantum steht eine Sendeanlage für das auf der Langwellenfrequenz 100 kHz arbeitende Funknavigationssystem LORAN-C. Als Sendeantenne kommt ein 193 Meter hoher, gegen Erde isolierter, selbststrahlender Stahlfachwerkmast zum Einsatz, der in 60,52 m, 120,87 m und 154,95 m abgespannt ist. Die Rantumer West-Strandabschnitte werden traditionell gerne aus den Ortschaften im Osten besucht, wie auch Rantumer früher Keitums Südstrand bis in den Herbst hinein zum Baden nutzten. |